Traditionelle Chinesische Medizin

Zur traditionellen chinesischen Medizin gehören verschiedene Therapie - Verfahren:

  • Akupunktur (Körper, Schädel, Hand, Mund)

  • Akupressur

  • Chin. Kräutertherapie

  • Chin. Ernährungslehre, Diätetik

  • Chin. Bewegungsmethoden Qi Gong (Heilgymnastik), Tai Chi (Schattenboxen)

  • Chin. Massagen wie Tuina, An Mo

TCM ein anderes Denken

Die traditionelle chinesische Medizin ist Teil des philosophischen Gedankenguts nach Laotse (Taoismus, 600 v. Chr.) und Konfuzius (Konfuzianismus 550 v. Chr.). Beide Philosophen definieren den Zustand von Harmonie als absoluten Einklang zwischen Mensch und Natur. Sie sehen den Menschen als verkleinertes Abbild der Natur und des Weltalls. Mensch und Natur folgen den gleichen Gesetzen (Laotse).

Den Einklang zwischen Natur und Mensch zu erreichen, gilt es durch eine entsprechende gute Lebensführung im Hinblick auf den einzelnen Menschen (Laotse), aber auch streng korrekt nach Staats- und Gesellschaftsordnung (Konfuzius).

Die TCM versteht den Körper als zusammenhängendes System, in dem alle Körperteile und Organsysteme miteinander verbunden sind durch Energiebahnen (Meridiane), in denen die Lebensenergie Qi (sprich Tschi) fliesst.

Unsere Lebensenergie Qi trifft an über 360 Punkten (Akupunkturpunkten) an die Hautoberfläche, wo sie durch Akupressur, Akupunktur (Nadeln, Laserlicht), Massagen oder Bewegungsmethoden beeinflusst werden kann.

Wird nun der Energiefluss gestört, wie etwa durch Umwelteinflüsse, schlechte Ernährung, seelische Belastungen oder Überanstrengung, können verschiedene Krankheiten oder Schmerzzustände entstehen. Gesund ist der Mensch nach chinesischer Auffassung dann, wenn alle seine Energie im Gleichgewicht fliesst