Männer

gruppenpraxis krieger & stäger

Für den heutigen Mann ist klar, dass auch seine Gesundheit Veränderungen unterworfen ist.

Beim Mann sinken zwischen dem 30. und 65. Lebensjahr die Konzentrationen mehrerer Hormone, im Vergleich zum Jugendlichen um 30%-80% ab. Dies betrifft unter anderem die aktive Fraktion von Trestosteron, DHEA, Wachstumshormon, Melatonin und anderen. Dies ist unter anderem einen Grund für männliche Impotenz.

Die wohl erste klinische Beschreibung männlicher Impotenz findet sich auf einer 4'000 Jahre alten ägyptischen Papyrusrolle. Heute ist etwa die Hälfte der Männer ab 40 Jahren mit Potenzstörungen konfrontiert und dadurch in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Viele Studien zeigen den sozialen Nutzen eines normalen gesunden Sexuallebens auch bei älteren Menschen, so eine Bedeutung für das Wohlbefinden und eine gesunde Partnerschaft. Dank Viagra, Cialis und Levitra wird heute offener über das Thema der männlichen Potenzstörung gesprochen.

Bei Störungen der Sexualfunktion ist eine zuverlässige Abklärung in der Arztpraxis notwendig. Die Frage nach Hormonersatz setzt voraus, dass ein Hormonmangel eindeutig nachgewiesen ist, in Verbindung mit entsprechenden Beschwerden. Die Einnahme von DHEA als Modehormon ist fragwürdig, da man sich ohne fachärztliche Überwachung nicht kalkulierten Risiken aussetzt. Wir raten davon ab.

Wenn wir als Männer Risiken entgegnen wollen, gilt es die folgenden Faktoren zu beachten:

  • Ungünstige Lebensführung

  • Fehlernährung

  • Körperliche Inaktivität

  • Hormonmangel, Vitaminmangel oder Mangel an Spurenelementen

  • Einwirkung von schädigenden Umwelteinflüssen (Rauchen, zuviel Stress, etc.)

Bei allen Störungen die auch beim Mann eintreten können ist ein offenes Gespräch das allerwichtigste. Allein schon das Sprechen bedeutet ein Hinausgehen aus der Lähmung. Dies schafft Erleichterung und Entspannung und vermindert Angst. Lösungen können gesucht werden und Lebensqualität kann erhalten oder verbessert werden.
Gesundheit im höheren Lebensalter bedeutet nicht die Abwesenheit von Beschwerden. Vielmehr hängt es von der Anpassung und den Wiederstandskräften ab, ob Gesundheit und Lebenszufriedenheit bis ins hohe Alter erhalten werden können.