Autogenes Training

 

Stress und Nervosität sind für die Entstehung vieler Krankheiten mitverantwortlich. Deshalb ist es wichtig, in Zeiten starker Belastung gut entspannen zu können. Eine Möglichkeit, gut entspannen zu lernen, bietet das Entspannungsverfahren des Autogenen Trainings.
Das Autogene Training eignet sich als Entspannungsmethode zum Stressabbau bei Gesunden, kann therapeutisch eingesetzt werden bei funktionellen und psychosomatischen Störungen und kann schon ab dem Kindergartenalter erlernt werden.

Ziele des Autogenen Trainings:

  • Entspannung und Erholung, Abbau von muskulären Verspannungen

  • Stressabbau

  • Schmerzbeinflussung

  • Selbstregulation unwillkürlicher Körperfunktionen wie Atmung, Durchblutung, Puls

  • Abbau von Ängsten

  • Stärkung des Selbstwertgefühls, der Selbstbestimmung und Selbsterfahrung

  • Konzentrations- und Leistungssteigerung

Praktische Durchführung:

Grundprinzip des Autogenen Trainings ist eine akzeptierende, passive Haltung des Loslassen und Geschehenlassens in der Entspannung (es soll kein Zwang zur Ruhe sein).
Dies wird in 6 Grundübungen eingeübt:

  1. Schwereübung

  2. Wärmeübung

  3. Atemübung

  4. Herzübung

  5. Bauchübung

  6. Kopf/Stirnübung

Diese Übungen können in 6-7 Sitzungen in 7 oder 14 tägigen Abständen erlernt werden in Einzel- oder Gruppentherapie. Daneben gehören tägliche Übungen des Erlernten zuhause dazu, was die Umschaltung vom stressigen Alltag auf Ruhe und Erholung fördert und mit zunehmender Übung eine schnelle Entspannung auch in kurzen Pausen des Alltags erreichen lässt. Sanfte Behandlung verschiedener Beschwerden durch Entspannung sind möglich bei:

  • Nervöse Herz-/Kreislaufstörungen

  • Schlafstörungen

  • Kopfschmerzen, Migräne

  • Nervosität, Lampenfieber

  • Ängste

  • Funktionelle Beschwerden im Magen-/Darmtrakt

  • Schmerzen bei Menstruation

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